Geschrieben am: 02.01.2026
Der erste Schritt ist oft der schwierigste. Das gilt auch für die Blutspende. Sich bewusst Zeit zu nehmen, vielleicht Unsicherheiten zu überwinden und tatsächlich zum ersten Mal Blut zu spenden, erfordert Mut. Doch wer diesen Schritt geht, leistet etwas enorm Wichtiges: Jede Blutspende kann Leben retten.
Genau das war schon Thema im August: Gemeinsam mit seinem Radioteam hat Fabian Bessmann, Gast in unserem „Blutspende-Podcast 500 Milliliter Leben“ und selbst Radiomoderator – das Thema über mehrere Wochen intensiv begleitet. In zahlreichen Sendungen wurde über die Bedeutung der Blutspende gesprochen, Fragen beantwortet, Vorurteile abgebaut und Menschen ermutigt, selbst aktiv zu werden.
Der entscheidende Moment kam schließlich vor Ort: Nicht nur darüber reden, sondern selbst handeln. Für Fabian war es die erste Blutspende seines Lebens – live erlebt, mitten im Geschehen, mit all den Eindrücken, Gefühlen und Gedanken, die dazugehören.
Die erste Blutspende: ein prägender Moment
Wie fühlt es sich an, zum ersten Mal Blut zu spenden?
Viele Erstspenderinnen und Erstspender berichten von einer Mischung aus Aufregung, Respekt und Neugier. Auch bei Fabian war das so. Der Ablauf, das Gespräch mit dem medizinischen Personal, die Atmosphäre vor Ort – all das nahm ihm schnell seine Bedenken. Zurück blieb vor allem eines: das gute Gefühl, etwas wirklich Sinnvolles getan zu haben.
Nach der Spende überwog Stolz. Stolz darauf, den Schritt gewagt zu haben. Stolz darauf, helfen zu können. Und auch die Erkenntnis: So schwer war es eigentlich gar nicht.
Warum der Anschluss so wichtig ist
Doch genau hier liegt ein entscheidender Punkt. Viele Menschen spenden einmal Blut – und verlieren es dann im Alltag wieder aus dem Blick. Dabei wird Blut nicht nur gelegentlich, sondern jeden Tag gebraucht: bei Operationen, in der Krebstherapie, nach Unfällen oder bei schweren Erkrankungen.
Eine sichere Versorgung ist nur möglich, wenn Menschen regelmäßig Blut spenden. Der erste Schritt ist der Anfang – das Dranbleiben macht den Unterschied.
Für unseren Gast war schnell klar: Es soll nicht bei dieser einen Spende bleiben. Die intensive Beschäftigung mit dem Thema, die Gespräche im Radio und die eigene Erfahrung vor Ort haben gezeigt, wie wichtig Kontinuität ist. Wer einmal gespendet hat, weiß, wie viel Wirkung in diesem Engagement steckt.
Blutspenden verbindet
Blutspenden bedeutet mehr als einen medizinischen Vorgang. Es bedeutet, Teil einer Gemeinschaft zu sein, die Verantwortung übernimmt. Teil einer Bewegung von Menschen, die mit einem kleinen Zeitaufwand Großes bewirken.
Unser Gast bringt es treffend auf den Punkt: Der erste Schritt braucht Mut – aber er öffnet die Tür zu etwas sehr Wertvollem. Wer ihn gegangen ist, hat bereits gezeigt, wie viel Herzblut in ihm steckt.
In dieser Episode erzählt er uns über sein Abenteuer Blutspende und verrät, wie er es künftig schaffen möchte, dieses wichtige Thema in seinen Alltag einzubinden.
Unser Fazit
Die erste Blutspende ist ein Meilenstein. Doch sie sollte kein einmaliges Ereignis bleiben. Wer dranbleibt, hilft nachhaltig und sorgt mit dafür, dass Blut jederzeit dort verfügbar ist, wo es dringend gebraucht wird.
Vielleicht ist jetzt auch für dich der richtige Moment, den nächsten Schritt zu gehen – oder wieder einzusteigen.
Denn jede Spende zählt. Und gemeinsam können wir Leben retten.